Besuch der Hochzeit u.lb. Bundesschwester Chiara


„Es gibt einen Tag, da geht man Seite an Seite der Zukunft entgegen und ein einfaches JA verschönert das ganze Leben. „ (Unbekannt)

 

 

 

Dieser eine Tag war für u.lb. Bundesschwester Chiara und ihren Mann Sven der 03.01.2018. An diesem Tag gaben die beiden sich auf der schönen Marksburg im Rheinland im Beisein von Familie und Freunden ihr Ja-Wort. Und auch wir waren mit sechs Bundesschwestern anwesend, um Chiara an diesem wichtigen Tag zu begleiten.

 

Elsbeth, Marleen,  Rebecca, Marika und ich reisten am 02.01.2018 an und bezogen unsere Zimmer im Jägerhof in Kamp-Bornhofen. Anschließend ging es nur ein paar Meter weiter zu Chiara und Sven nach Hause, wo wir den Abend bei belegten Broten, einem Glas zu trinken und netten Gesprächen verbrachten. Irgendwann entschieden wir dann rüber ins Hotel zu gehen, damit das Brautpaar noch ein paar Stunden Schlaf vor dem großen Tag bekommen würde, und ließen den Abend dort gemeinsam ausklingen.

 

Am nächsten Morgen mussten wir relativ früh aufstehen, da die Trauung schon um 11 Uhr stattfand. Bevor es aber hinauf zur Burg ging, gab es ein gemeinsames Frühstück mit der Hochzeitsgesellschaft im Jägerhof. Um kurz vor 10 Uhr ging dann der Bus hoch zur Marksburg, allerdings musste das letzte Stück bis zur Burgschenke zu Fuß zurückgelegt werden und dafür war bei einigen das Schuhwerk nicht ganz so gut geeignet. Zu dem Zeitpunkt wusste noch keiner, dass das schlimmste Stück – der Aufstieg zum Trauzimmer – noch bevorstand.

 

Aber zuerst einmal hieß es vor der Bugschenke auf die Braut zu warten, da die Hochzeitsgesellschaft nur gemeinsam zum Trauzimmer hinauf durfte. Trotz der Kälte warteten wir bis Chiara durchs Burgtor kam und gingen erst danach ins Warme der Burgschenke, um auf die Standesbeamtin zu warten. Sobald diese eingetroffen war, konnten wir uns an den Aufstieg zum Trauzimmer wagen und dieser hatte es in sich, da der Weg sehr uneben und nur für flache Schuhe ausgelegt war. Trotz dieser Herausforderung kamen alle im Trauzimmer an und konnten bei dem Eheversprechen von Chiara und Sven anwesend sein.

 

Nach der Trauung bildeten wir als Chiaras Bundesschwestern ein Spalier aus Rosen, durch welches das Brautpaar und die anderen Gäste aus dem Trauzimmer hinausgeleitet wurden. Sobald dann alle wieder an der Burgschenke angekommen waren, gab es einen Glühweinempfang, bei dem wir uns für die anschließende Burgführung aufgewärmt haben. Die sehr interessante Burgführung endete nach ca. einer Stunde wieder an der Burgschenke, wo anschließend das Mittagessen mit einer sehr leckeren Hochzeitssuppe oder wahlweise einem Salat als Vorspeise, einem Hauptgang in Buffetform sowie einer süßen Verführung zum Abschluss stattfand.

 

Gegen 16 Uhr ging es dann mit dem Bus zurück nach Kamp-Bornhofen und nach einer kurzen Erholungsphase im Hotel trafen sich alle um 18 Uhr wieder bei Chiara und Sven zu Hause. Dort überreichten wir dem Brautpaar dann unser Geschenk und insbesondere Chiara hat sich sehr darüber gefreut.

 

Sobald alle Gäste wieder eingetroffen und alle Geschenke überreicht waren, kam schon der nächste Höhepunkt – die Hochzeitstorte (Beim Tortenanschnitt hatte übrigens Chiara die Hand oben.). Anschließend wurde das liebevoll von den Nachbarn vorbereitete Buffet mit italienischen und deutschen Spezialitäten vom Brautpaar eröffnet und bei gutem Essen und netten Gesprächen saßen wir zusammen bis wir uns auf den Weg zurück zum Hotel machten.

 

Nach einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Tag machten wir uns alle wieder auf den Weg nach Hause.

 

Wir wünschen euch beiden eine immer glückliche Ehe und was eine glückliche Ehe ausmacht, hat Heinz Rühmann sehr schön beschrieben: „Man ist glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt als fortgeht.“

 

Annika H. Z!